GESCHICHTE


Am Rathausplatz 17 in Rust, direkt neben der weltberühmten Fischerkirche, befindet sich seit fast 400 Jahren ein relativ großer Gebäudekomplex, der einst das damalige Bürgerspital und - rechts von der Einfahrt - das Armenhaus der Freistadt Rust beherbergte. Die Anlage wurde im Jahr 1618, also im letzten Friedensjahr vor Beginn des fürchterlichen Dreißigjährigen Krieges von wohlhabenden Bürgern gestiftet.

 

Der Ruster Bürgermeister Mag. Gerold Stagl hat die historische Komplexität und Bedeutung dieser Anlage erkannt und in Kooperation mit dem Denkmalamt das Areal und die Gebäude saniert und zu neuem Leben erweckt. Rust ist somit noch ein Stück schöner und lebenswerter geworden. 

 

Im denkmalgeschützten baulichen Erbe dieser wichtigen städtischen Einrichtung von Rust ist nun neues Leben eingezogen, zeitgemäßes Arbeiten, die Karikaturei von Geronimo, die Galerie HOSPITIUM XVII DOMUS ARTIUM, Karnerhof’s Weinbar und Vinothek runden das Ensemble ab.

 

Weitere Informationen über das Bürgerspital finden Sie im Buch elemosina rustium (Hrsg.: NEUE EISENSTÄDTER – Gemeinnützige Bau-, Wohn und Siedlungsgesellschaft m.b.H. mit Textbeiträgen von Klaus-Jürgen Bauer)